Howto: Loxberry Installation & Inbetriebnahme

Bild: Loxwiki.eu / Christian Wörstenfeld

Was ist Loxberry?

LoxBerry ist ein von Michael Schlenstedt initiiertes Projekt auf Open Source Basis. LoxBerry ist eine Toolbox, die ein Loxone Smarthome um viele smarte Features erweitert, die der Loxone Miniserver so nicht bietet. Zum Beispiel: Kostenloser Wetterserver mit Wunderground® Wetterdaten, Sprachausgabe, Schalten von WLAN- und Funksteckdosen, eigener Mailserver, Google-/CalDav-Kalenderanbindung, Miniserver Backup, usw. usw. LoxBerry wird vornehmlich für die Raspberry Pi Plattform entwickelt (womit die Namensgebung wohl geklärt ist), wird aber von einigen Entwicklern teilweise auch auf andere Hardwareplattformen portiert.

Ziel des LoxBerry ist es, die erwähnten Erweiterungen unter einer grafischen Oberfläche zur Verfügung zu stellen, sodass weder zur Installation noch zur Konfiguration Linux-, Programmier- oder Kommandozeilenkenntnisse erforderlich sind.

Zitat von: http://www.loxwiki.eu/

So wird das Projekt von Michael Schlenstedt beschrieben. Nach dem Ein-/ Umstieg zu Loxone, ist Loxberry für mich zu einem absoluten Muss geworden. Es werden viele Erweiterungen angeboten, die Loxone von Haus auf so zum Teil gar nicht anbietet. Wie im obigen Zitat anhand von Beispielen erwähnt, nutze ich hiervon persönlich:

  • Den (kostenlosen) Wetterserver mittels Wunderground
  • Eine Sprachausgabe über meine Sonos Lautsprecher (Sonos4Lox)
  • Die Funktion mich bei einem Einbruchalarm  anrufen zu lassen (Text2SIP)

Seit einiger Zeit habe ich Loxberry nun schon im Einsatz, sodass ich sagen kann, dass es wirklich stabil läuft. Es werden ständig neue Addons entwickelt, sodass es auf jeden Fall einen Blick wert ist.

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Letzte Aktualisierung am 23.02.2019 um 23:26 Uhr | Werbung | Bilder: Amazon Product Advertising API

Die Installation

# Ein Update von einer alten Version wie bspw. 0.2.3 ist aufgrund der großen Änderungen nicht möglich. Daher müssen bei den meisten Plugins die Einstellungen per Screenshot gespeichert und später wieder eingefügt werden.
# Die Anmeldedaten des Miniservers dürfen aktuelle keine Umlaute enthalten. Am besten einfach separate Login-Daten für den Loxberry verwenden und nicht den Haupt-Account des Miniservers. Dieser Benutzer muss FTP-Zugriff besitzen!

Zunächst muss die aktuelle Version von Loxberry heruntergeladen werden. Die aktuelle Version 1.2 ist hier zu finden:

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http://www.loxwiki.eu/display/LOXBERRY/Download+und+Spiegel-Sites

Alternativlinks:
Loxberry Image Raspberry Pi 1.2 (96 Downloads)

Loxberry Image Raspberry Pi 1.0 (47 Downloads)

Nun wird eine MicroSD-Karte benötigt.

Die heruntergeladene Image-Datei muss nun auf die SD-Karte geschrieben werden. Unter Windows ist hierfür der Etcher geeignet. Nach dem öffnen wird die Image-Datei ausgewählt. Als Datenträger muss nun unbedingt die SD-Karte ausgewählt werden! Jeder andere Datenträger wird sonst komplett gelöscht! Anschließend wird das Image mit einem Klick auf Schreiben geschrieben.

Loxone etcher flash Loxberry

Ist der Schreibvorgang abgeschlossen, wird die SD-Karte nun in den Raspberry Pi eingelegt und dann der Strom- und Netzwerkanschluss eingesteckt. Bitte für die Erstkonfiguration auf jeden Fall das Netzwerkkabel anschließen. Zu einem späteren Zeitpunkt kann WLAN dann noch konfiguriert werden.

Die Erstkonfiguration von Loxberry

Die Konfiguration erfolgt, wie z.B. auch bei FHEM, direkt im Browser. Jetzt benötigt man die aktuelle IP Adresse des Loxberry. Dies kann in der Fritzbox in der “Heimnetzwerkübersicht”  unter “Netzwerverbindungen” überprüft werden.

Zugleich wird hier rechts auf den “Stift” geklickt und hier ein Haken bei “Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche IPv4-Adresse zuweisen” gesetzt.

Die dort ermittelte IP-Adresse wird nun im Browser aufgerufen. Die Zugangsdaten für den Erstzugriff lauten:

Usernameloxberry
Passwortloxberry
SecurePin0000

Weiter Infos zum SecurePin findest du hier: http://www.loxwiki.eu/pages/viewpage.action?pageId=27100124

Man wird nun mit der folgenden Ansicht begrüßt:

Um direkt das Setup mit dem wichtigsten Einstellungen zu durchlaufen, muss man in die “System Settings” und dort auf “Setup-Assistent” klicken.

Nachdem das Grundsetup durchgeführt wurde, wird zuerst der Loxone Miniserver in Loxberry konfiguriert. Dazu erfolgt ein Klick auf den Reiter “System Settings” und anschließend auf “Miniserver”.

Hier besteht nun die Möglichkeit, den Miniserver über die Schaltfläche oben rechts automatisch suchen zu lassen. Die Zugangsdaten, damit sich Loxberry mit eurem Miniserver verbinden kann, müssen selbstverständlich manuell eingegeben werden.

Wem Englisch nicht so geläufig ist, der kann die Sprache natürlich in den Systemeinstellungen unter “Mein LoxBerry” auf Deutsch umstellen.

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Plugins

Interessant wird Loxberry nun aber erst mittels der Plugins, die es gibt. Diese sind hier zu finden: http://www.loxwiki.eu/display/LOXBERRY/Plugins.
Es ist hier z.B. möglich, die eigene Sonos-Anlage vollständig über Loxone zu steuern, mit dem Plugin Sonos4Lox.

Es gibt zahlreiche Erweiterungen für (fast) jeden Geschmack und Einsatzzweck. Ich selbst nutze bereits Sonos4Lox, Text2SIP und Wunderground4Loxone. Diese Plugins funktionieren bei mir einwandfrei und bringen einen großen Mehrwert in die vorhandene Loxone-Installation. Zumal sind diese Plugins mit einem Klick zu installieren, was auch für Anfänger prima geeignet ist.

Update

Auch Loxberry benötigt ab und an ein Update. Seit der Version 1.0 ist ein Update direkt im Dashboard möglich. Wahlweise kann das Update sogar automatisch ausgeführt werden. Also kein manuelles nachinstallieren von img-Files oder dergleichen – toll!

Meine Meinung zur Loxone Erweiterung

Loxberry brachte mir einen deutlichen Mehrwert, nachdem ich in der Loxone-Config meine Grenzen aufgezeigt bekam. Es ist ein großartiges Projekt, das wärmstens zu empfehlen ist. Jeder, der jetzt noch skeptisch ist, sollte zumindest einen Blick wagen! Die neue Version 1.0 sieht dazu auch um einiges hübscher aus und wirkt im Großen und Ganzen auch vollständiger – klasse Jungs!

Howto: Loxberry Installation & Inbetriebnahme
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